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Blackburn Skua Mk.II in 1:72

Blackburn Skua Mk.II in 1:72

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Blackburn Skua Mk.II

Special Hobby: 100-SH72140
Maßstab 1:72, 1/72
EAN: 8594071081553

1934 erließ das Luftfahrtministerium die Spezifikationen O.27/34. Diese enthielten Anforderungen an ein Mehrzweckflugzeug für den Einsatz auf Flugzeugträgern. Das Flugzeug sollte sowohl als Jagdflugzeug als auch als Sturzkampfbomber eingesetzt werden können. Nach britischem Verständnis war ein Jagdflugzeug für Flugzeugträger zu dieser Zeit ein zweisitziges Flugzeug, das für lange Einsatzflüge und den Kampf gegen feindliche Aufklärungsflugzeuge ausgelegt war. Ein Kampf gegen feindliche Bomber, geschweige denn Jagdflugzeuge, war nicht vorgesehen. Das Projekt B.24 des Chefkonstrukteurs der Firma Blackburn, Ingenieur G. E. Petty, wurde als bestes ausgewählt. Petty entwarf ein Ganzmetall-Tiefdeckerflugzeug mit Klappflügeln und einziehbarem Fahrwerk. Unter dem Rumpf befanden sich ein Fanghaken und eine Aussparung für eine Bombe von bis zu 226 kg. Der erste Prototyp, später Skua Mk.I genannt, hob am 9. Februar 1937 ab. Nach erfolgreichen Tests begann umgehend die Serienproduktion. Die Serienflugzeuge wurden von Bristol Perseus XII-Motoren angetrieben und erhielten die Bezeichnung Skua Mk.II. Sie wurden an die Jagdgeschwader Nr. 800, 801, 803 und 806 ausgeliefert und auch an Ausbildungsgeschwader und Zielschleppverbände geliefert. Trotz der rasanten Produktion galten sie als Jagdflugzeuge bereits als veraltet. Mit Kriegsausbruch kamen die Skua-Flugzeuge schnell zum Einsatz und operierten sowohl von Flugzeugträgern als auch von Landbasen aus. Beim ersten Bombenangriff auf ein deutsches U-Boot am 14. September gingen zwei Skuas eines Dreierverbandes durch ihre eigenen, minderwertigen Bomben verloren. Am 26. September schossen zwei Flugzeuge des Geschwaders Nr. 803 eine feindliche Dornier Do 18 ab. Dies war der erste bestätigte britische Luftsieg im Zweiten Weltkrieg. Die Skua ist eng mit weiteren Meilensteinen verbunden. Während des Norwegenfeldzugs versenkten am 10. April 1940 sechzehn Skuas den deutschen Kreuzer Königsberg. Die Staffeln Nr. 800 unter Hauptmann R. T. Partridge und Nr. 803 unter Leutnant W. P. Lucy starteten von Hatston auf den Orkney-Inseln. Dies war der erste erfolgreiche Luftangriff auf ein Schlachtschiff im Zweiten Weltkrieg. Skuas nahmen an der Schlacht von Dünkirchen teil und griffen an Bord der HMS Ark Royal in die Kämpfe im Mittelmeer ein. Hier gelang der Skua eine weitere Premiere: Am 3. Juli 1940 kämpfte eine Skua der Ark Royal gegen Jagdflugzeuge des ehemaligen Verbündeten Frankreich. Sie war das erste britische Flugzeug, das gegen die Franzosen kämpfte und zugleich das erste, das in diesem nicht erklärten Krieg verloren ging. Die letzten Skuas wurden im April 1941 von der HMS Ark Royal abgezogen. Sie dienten fortan nur noch in nicht-kämpfenden Staffeln. Ihre Kampfkarriere war relativ kurz, doch trotz der geringen Leistung der Skuas als Jagdflugzeuge erzielten mehrere Fliegerasse mehr als fünf Abschüsse mit ihnen. Als Bomber hätten sie deutlich erfolgreicher sein können, wurden aber von der Admiralität nicht optimal eingesetzt, was der Royal Navy schadete. Wir bieten das Modell nach einigen Jahren wieder an. Zwei Spritzgussrahmen aus grauem Kunststoff werden durch einen Rahmen mit Klarsichtteilen, Ätzteilen und detaillierten PUR-Teilen ergänzt. Abziehbilder für drei Maschinen im FAA-Tarnschema sind enthalten.

Epoche 2. Weltkrieg
Länderzugehörigkeit (Militär) Britische Army / Luftwaffe / Marine
Maßstab 1:72, 1/72
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